Qualitätskontrolle pharmazeutischer Produkte

Die Erstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen ist ein aufwändiges und kostenintensives Verfahren. Es muss gewährleistet werden, dass die hohen Qualitätsanforderungen während der gesamten Produktionslinie erhalten werden, insbesondere bei den kritischen Prozessen. Außerdem muss das Endprodukt nach Qualitätsmängeln geprüft werden: Prozessfehler, fehlenden Produkten in der Verpackung, Fälschungen…

In Bereichen, wo Stichproben nicht erwünscht oder möglich sind (auf Kosten oder Zeitgründen) liefert die multispektrale und hyperspektrale Analyse das ideale Werkzeug: diese licht-basierte zerstörungsfreie Methode ermöglicht die kontinuierliche Prüfung des Materialdurchsatzes.

Eine hyperspektrale Kamera kann zum Beispiel angewendet werden, um die Produktionslinien von Transdermalen Pflaster nach Inhomogenität bei der Wirkstoffmenge zu untersuchen. Bei Verpackungsprozessen kann geprüft werden, ob das richtige Präparat sich an der richtigen Stelle befindet. Gleichaussehende Medikamente können Mithilfe chemometrischer Analyse voneinander getrennt werden (Abb.1).

Abb. 1 Beispieluntersuchung einer Tablettenmischung mit ProScan-HSI

Im Fall einer einzelnen Tablette liefert eine Hyperspektralkamera wichtigen Informationen über die räumliche Verteilung des Wirkstoffes (Abb.2).

Abb. 2 Hyperspektrale Analyse einer Tablette mit uniSPEC1.7HSI