Im Bereich des NIR stehen mit den weit verbreiteten InGaAs-Sensoren schnelle und leistungsfähige Detektoren zur Verfügung, die mit Peltierelementen gekühlt werden und Messfrequenzen bis in den Kilohertzbereich erlauben. (InGaAs-Standard bis 1,7 µm; InGaAs-extended bis 2,2 µm, MCT bis 2,5 µm)
Neben schnell auszulesenden Zeilenspektrometern und bildgebenden Spektrometern sind ebenfalls FT-NIR- Spektrometer erhältlich, die scannend arbeiten und auf Grund der Interferometergeometrie und geringeren Messfrequenzen eher für Laboranwendungen interessant sind.
Die Frage, ob ein Zeilenspektrometer oder Hyperspektral-Spektrometer zur Bearbeitung einer Aufgabenstellung die optimale Lösung darstellt, hängt von den Einsatzparametern ab. Diesbezüglich sollten Ortsauflösung, spektrale Auflösung, Messfrequenz und Dynamikbereich bewertet werden.
Prozessanwendungen
Einsatz schneller Sensoren
NIR-Spektroskopie für Prozessanwendungen
Identifikation und Analyse von Materialien
Für viele Anwendungsfälle hat sich die NIR-Spektroskopie fest etabliert. Entscheidende Vorteile sind:
- Hohe Messgeschwindigkeiten
- Messung schnell bewegter Teile auf Transportbändern
- Berührungslose Messungen aus Distanzen bis zu 500 mm
- Messung ohne Probenvorbehandlung
- Glasfiber als Transportmedium für analoge Messsignale verwendbar, dadurch können zwischen Messtelle und NIR-Spektrometer bis zu 50 m Wegdistanz liegen