Industriemineralien

Mineraliensortierung mit NIR-Messtechnik
Qualitätskontrolle in der Gestein verarbeitenden Industrie

Der Einsatz von Prozessmesstechnik für die Sortierung von Gesteinen erfolgte in der Vergangenheit primär mittels optischer Farbsensoren. Das setzt voraus, dass die zu sortierenden Komponenten sich farblich voneinander absetzen. Vielfach ist das nicht gegeben. Die Verwendung von Nah-Infrarot-Messtechnik für derartige Anwendungen war bis vor Kurzem völliges Neuland. Entwicklungen auf diesem Gebiet haben jedoch bestätigt, dass auf NIR-Technik basierende Analyseverfahren zur Identifikation von Gesteinen sowie zur Konzentrationsbestimmung mineralischen Inhaltsstoffe vielfach geeignet sind. Durch den Einsatz NIR-spektroskopischer Prozessmesstechnik kann die Trennung in definierte Kategorien erfolgen. Speziell entwickelte Identifikations- und Analysemethoden ermöglichen es, aus heterogenen Gesteinskomponenten definierte Qualitäten heraus zu sortieren, welche anschließend in technisch anspruchsvollen Einsatzbereichen verwendbar sind.

Einsatzbereiche in der Rohstoff abbauenden Industrie
Mineralische Sortierung und Konzentrationsbestimmung

Trennung in qualitativ hohe und mindere Gesteinssorten (Wertgestein / Taubgestein)Trennung auf der Basis quantitativer Analysen in Abhängigkeit von der chemischen
Zusammensetzung der Gesteinssorten
Beispiele für Klaubung:
• Talkum – Nebengestein
• Gips – Anhydrit
• Kalkstein - Dolomit
Beispiele für Analysen:
• MgO-Gehalt im Kalkstein
• Tonmineralien in Kalkstein

Einsatzbereiche in der Rohstoff verarbeitenden Industrie
Bestimmung mineralischer Komponenten

Baustoff herstellende IndustrieBaustoff recycelnde Industrie
Beispiele:
• Kalksandsteinherstellung
• Zementherstellung
Beispiele:
• Erkennung gipshaltiger Komponenten
• Erkennung asbesthaltiger Betone
• Erkennung asbesthaltiger Eternitplatten