Glasindustrie

Analytische Bewertung der Glaszusammensetzung
Glasanalytik im Labor mit ESA 4000

Wegen der hohen Transparenz von Gläsern ist jede kleinste Inhomogenität sofort sichtbar. Die leichte Erkennbarkeit von Glasfehlern durch das menschliche Auge stellt deshalb hohe Anforderung an die Glasherstellung. Treten im Produktionsprozess Punktdefekte oder Schlieren auf, so ist eine rasche Klärung der Fehlerursache notwendig. Mit dem Lasermikroskop und einem angekoppelten Echellespektrometer ESA 4000 ist es möglich, solche Fehler ortsaufgelöst zu messen. Hierzu ist in der Regel eine einfache halbquanitative Analyse ausreichend. Diese ist durch einfachen Vergleich der am Defekt und aus dem umgebenden Volumenmaterial erhaltenen Plasmaspektren möglich.

Anwendungsbeispiel

Die folgende Abbildung zeigt einen lokalen Glaseinschluss in einem Trinkglas. Zur Klärung der Fehlerquelle erfolgte eine Mikrodefekt-Analyse entlang des eingezeichneten Pfeils.Die Messungen wurden mit einem diodengepumpten Nd:YAG-Laser bei einer Anregungswellenlänge von 266 nm durchgeführt. In der anschließenden Grafik sind die absoluten Intensitäten einer Silizium-, Kalzium- und Aluminiumlinie als Funktion des Ortes aufgetragen.