Wegen der hohen Transparenz von Gläsern ist jede kleinste Inhomogenität sofort sichtbar. Die leichte Erkennbarkeit von Glasfehlern durch das menschliche Auge stellt deshalb hohe Anforderung an die Glasherstellung. Treten im Produktionsprozess Punktdefekte oder Schlieren auf, so ist eine rasche Klärung der Fehlerursache notwendig. Mit dem Lasermikroskop und einem angekoppelten Echellespektrometer ESA 4000 ist es möglich, solche Fehler ortsaufgelöst zu messen. Hierzu ist in der Regel eine einfache halbquanitative Analyse ausreichend. Diese ist durch einfachen Vergleich der am Defekt und aus dem umgebenden Volumenmaterial erhaltenen Plasmaspektren möglich.